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Neuer Hühnerposten | möbliertes Apartment in Hamburgs Mitte.

Neuer Hühnerposten – Quartier Neuer Hühnerposten im Münzviertel

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Warum eigentlich „Neuer Hühnerposten“?

Straßennamen in Hamburg klingen häufig lustig, ungewöhnlich oder geheimnisvoll.
Wir haben in Hamburg den „Schlump“, das „Schulterblatt“, die „Rutschbahn“ – und eben auch den „Hühnerposten“. Diese außergewöhnlichen Namen lassen sich häufig mit einem Rückblick in die Geschichte Hamburgs erklären.

Schulterblatt und Rutschbahn haben ihre Namen von straßenansässigen Kneipen, die so gut besucht waren, dass die Gäste die Straßen nur noch nach diesen Kneipen benannt haben. Die Rutschbahn ist hier nochmal eine Besonderheit, denn der Wirt des Lokals „Auf dem Grindel“ hatte zum vergnügen seiner Gäste tatsächlich eine lange Rutschbahn für sie aufstellt. Diese erfreute sich so großer Beliebtheit, dass der tatsächliche Name des Lokals zweitrangig wurde – es war nur noch die „Rutschbahn“.

Früher noch vor der Stadt gelegen – heute in Hamburgs Mitte

Auch der Hühnerposten ist ein sehr traditioneller Straßenname, der sich aus der Geschichte Hamburgs erschließen lässt. Erstmalig wurde der Hühnerposten 1632 so genannt, damals noch außerhalb der Stadtmauern, unmittelbar vor den Wällen gelegen. Zur Herkunft des Namens bestehen jedoch mehrere Erklärungen:
Eine besagt, dass sich hier ein vorgeschobener Wachtposten befand, der wegen seiner außenstädtischen Lage bei den Wachmannschaften so unbeliebt war, dass er als „Hühnerposten“ geschmäht wurde.

Eine zweite Darstellung begründet den Namen wiederum auf ein Wirtshaus das hier gelegen haben soll, in dem die Bewohnerinnen aus der Deichgegend Hamburgs beim Tanz ihre Röcke fliegen ließen. Diese „flatternden Aktivitäten“ der Tänzerinnen sollen dann zur entsprechenden Bezeichnung als Hühnerposten geführt haben.

Heute kann der Hühnerposten als eine der zentralen Straßen in Hamburg angesehen werden. Am nördlichen Rand des Münzviertels, direkt am Hamburger Hauptbahnhof und der Innenstadt, ist er heute mit modernen Gebäuden, die zum Quartier Neuer Hühnerposten gezählt werden, erschlossen.

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Wandelbar, wunderbar, Wandelhalle.

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Sie ist häufig unser Ziel, aber wir nehmen sie nicht als solches wahr, eher als Zwischenstation, einen Halt, eine kurze Pause ohne wirkliche Ruhe: die Wandelhalle. 

Sie ist laut, bunt, hektisch. Sie schläft nicht, nimmt viele Menschen in sich auf, ist fast immer überfüllt, immer in Bewegung. Sie summt und erinnert an einen Bienenschwarm. Wenn wir Hunger haben, sagt sie nicht nein, sondern fragt, was wir mögen. Es scheint Essen aus jeder Kultur zu geben, in jeder Form, zu jeder Zeit. Sie lockt mit Dingen die wir nicht wirklich brauchen, zeigt sie uns im Vorbeigehen, in hellem Licht, durch spiegelnde Glasscheiben, die Wandelhalle am Hamburger Hauptbahnhof.

Eine „Wandelhalle“ bezeichnet, laut Duden, so etwas wie ein Foyer, einen Vorraum. Für die Hamburger Wandelhalle, das Gebäude das den Hauptbahnhof umschließt, erscheint der Begriff „Vorraum“ jedoch sehr schwach.

Den Aspekt des Wandelns auf die Hamburger Wandelhalle umzulegen, ist so viel passender, denn einem Wandel unterliegt sie seit sehr vielen Jahren. Der Hamburger Hauptbahnhof – und mit ihm die Wandelhalle, die an der Nordseite gelegene Eingangs-, Verbindungs- und Ausgangshaupthalle, wurde erstmal 1906 in Betrieb genommen bzw. eröffnet.

Der Hamburger Hauptbahnhof mit der Wandelhalle. Im Bildvordergrund ein Regionalzug.

Sie florierte bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges und ihrer fast vollständigen Zerstörung am 09. November 1941 durch einen Bombenangriff auf Hamburg. Die schwerwiegenden Zerstörungen ließen vorerst an einen Wiederaufbau nicht denken, es wurde notdürftig repariert und ausgebessert.

Der erste Versuch eines erneuten Aufbaus begann in den 70er Jahren, musste jedoch eingestellt werden, weil Korrosionsschäden an der stählernen Wandelhallenbrücke gefunden wurden – eine Spätfolge der Kriegseinwirkung.

1985 wurde es dann erneut angegangen, die Wandelhallenbrücke abgerissen und komplett neu aufgebaut und schließlich 1991 die „neue“ Wandelhalle festlich eröffnet.

Entstanden ist damit ein Einkaufszentrum über zwei Etagen auf über 7.000 m2, mit mehr als 50 Geschäften, Restaurants und Servicestationen, die uns an sieben Tagen die Woche, nahezu rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Und das Beste: vom Neuen Hühnerposten bist du in drei Minuten zu Fuß in der Wandelhalle. Du kannst von 06.00 Uhr bis 23.00 Uhr – an jedem Tag der Woche – einkaufen, shoppen oder in einem der vielen Restaurants Essen. Tipp: Das Manju im Erdgeschoss. Lecker, echt indisch – echt gut.